Druck-Techniken

  • Tapeten unter Druck

    In der Tapetenproduktion kommen im wesentlichen drei Druckverfahren zur Anwendung: Flexodruck - Tiefdruck - Siebdruck

    Als "Druckstock" werden Walzen bzw. Rundschablonen eingesetzt. Jede Walze druckt nur eine Farbe. Mehrere Druckgänge nacheinander ergeben das Gesamtbild.

  • Flexodruck

    Flexodruck

    Beim Flexodruck drucken nur die hochstehenden Stege der Walze, deren Oberfläche aus flexiblem Material besteht. Also ein Hochdruck-Verfahren, ebenso wie der traditionelle Leimdruck, der über 120 Jahre lang die gesamte industrielle Fertigung bestimmte. Er wurde durch die moderne Drucktechnik fast ganz verdrängt, kommt aber neuerdings bei speziellen, hochwertigen Kollektionen wieder zum Einsatz.

  • tiefdruck

    Tiefdruck

    Das Gegenstück ist der Tiefdruck. Hier drucken nur die vertieften Partien der Walze, sozusagen winzige Farbnäpfchen, aus denen die Papierbahn unter Druck die Farbe "ansaugt". Der Tiefdruck ermöglicht sehr feine Raster bzw. Farbverläufe und hohe Auflagen in hervorragender Qualität.

  • tiefdruck

    Siebdruck

    Im Siebdruck wird mit einem perforierten Rundsieb gedruckt. Ein Rakel drückt von innen die pastose Farbe durch die Schablone zur Oberfläche, wo sie von der Papierbahn aufgenommen wird. Walzen und Schablonen werden meist mit Lasern direkt von der Vorlage graviert. Alle verwendeten Druckarten sind Rotations-Druckverfahren, die einen schnellen Durchlauf ermöglichen und, je nach Muster, beliebig kombiniert werden können. Modernste Druckmaschinen, elektronische Regelsysteme, und neue Farbrezepturen erlauben es heute, die Vorstellungen der Designer perfekt zu realisieren.